Zunächst wird das Regenwasser z.B. über einen Sedimentations-Filterschacht gereinigt. Anschließend wird es unterirdisch in einer Rigole zwischengespeichert, da der Ablauf nur gedrosselt erfolgt. Nach dem Starkregenereignis entleert sich das System. Die Rigole steht als Auffangvolumen für die nächsten Niederschläge wieder zur Verfügung. Wenn eine Teilversickerung erlaubt ist, bleibt das System an den Seiten und unten offen. Soll es ein abgeschlossenes System sein, werden die Tunnelelemente z.B. in eine Wanne aus EPDM-Folie gesetzt.
Je nach Einsatzbereich kommen folgende Rigolenkörper zum Einsatz:
Die DRAINMAX Tunnel Rigolenelemente sind 1,6 m³ fassende, großvolumige, leichte Kunststoffschalen. Optimierte Fertigungkosten, ein minimales Transportvolumen und eine hohe Verlegeleistung führen beim Rigolensystem mit DRAINMAX Tunnel zum besten Preis je m³ Speichervolumen, der mit Kunststoffrigolen zu erzielen ist.
Einsatzbereich:
- Verkehrslast SLW30 bei maximal 1,5 m Erdüberdeckung
- Grundwasser mindestens 1,3 m unter Geländeniveau in Folienwanne
- Grundwasser mindestens 2,3 m unter Geländeniveau bei Teilversickerung
Die DRAINMAX Waben sind Rigolenelemente aus einer ultraleichten, hochfesten Wabenstruktur mit einem Hohlraumanteil von 95 %. Sie können angepasst auf die Projektrahmenbedingungen produziert werden. Das Spektrum an Belastungsklassen ist mit LKW3 bis SLW60 sehr variabel. Der Vorteil: Eine deutliche Kostenoptimierung.
Einsatzbereich:
- Verkehrslast bis SLW60 bei maximal 4,2 m Erdüberdeckung
- Grundwasser mindestens 1,8 m unter Geländeniveau bei Teilversickerung

